Die Seite für´s Herz


 

 


 


" Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag

an einem Hang zu sitzen,

kommt dem Garten Eden nahe,

wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden ! "

meint Milan Kundera
 

 



 

 
 



 

 


Gott schuf die Erde ,

den Himmel und das Wasser, den Mond und die Sonne.

Er schuf Menschen, Vögel und Tiere.

Aber er schuf keinen Hund - er hatte schon einen .

Indianische Spruchweisheit

 

 



 

 


 



"Owd Bob"

 

by Alfred Ollivant (1898)

 

 
 
Should you,

while wandering in the wild sheep land,

happen on moor or in market

upon a very perfect gentle knight,

clothed in dark grey habit,

splashed here and there with rays of moon; 

free by right divine

of the guild of gentleman,

strenuous as a prince,

lithe as a rowan,

graceful as a girl,

with high king carriage,

motions and manners of a fairy queen;

should he have a noble breadth of brow,

on air of still strength

born of right confidence, all unassuming; 

last and most unfailing test of all,

should you look into two snow-clad eyes,

calm, wistful, inscrutable,

their soft depths clothed on with eternal sadness

--- yearning, as is said,

for the soul that is not theirs --- 

know then,

that you look upon

one of the line of the most illustrious

sheepdogs of the North.
 


Geld kann keinen von ihnen gewinnen,
ebenso wenig wie Liebe,
denn ein Bewohner des Moorlandes
würde so wenig daran denken,
sein Kind zu verkaufen,
wie, sich von einem grauen Hund zu trennen.

 Solltest Du,
wenn Du durch das wilde Schafland wanderst,
zufällig im Moor oder auf dem Markt
auf einen vollendeten, vornehmen Ritter treffen,
gekleidet in ein dunkelgraues Gewand,
hier und da mit Mondstrahlen besprenkelt;

frei durch göttliches Recht,
vom Stand eines Edelmannes,
tüchtig wie ein Prinz,
schlank wie eine Eberesche,
anmutig wie ein Mädchen,
mit erhabener, königlicher Haltung,
Bewegungen und Manieren einer Feenkönigin;
sollte er eine edle breite Stirn haben,
ein Anflug stiller Strenge,
geboren aus rechtem Vertrauen,
äußerst bescheiden; 

die letzte und sicherste Prüfung von allen:
Solltest Du in zwei schneebekleidete Augen schauen,
ruhig, gedankenvoll, unergründlich,
ihre sanften Tiefen gehüllt in ewige Traurigkeit
 --- Sehnsucht, sagt man,
nach der Seele, die ihm nicht eigen ist ---
wisse dann,
dass Du einem aus der Linie der erhabensten
Schäferhunde des Nordens begegnet bist.

 

,,, last and most unfailing test of all,

should you look into two snow-clad eyes,

calm, wistful, inscrutable,

their soft depths clothed on with eternal sadness ...

 

 

 

 

Kayleigh 

 

 

Do you remember chalk hearts melting on a playground wall
do you remember dawn escapes from moonwashed college halls
do you remember the cherry blossom in the market square
do you remember I thought it was confetti in our hair
 by the way didn't I break your heart
please excuse me I never meant to break your heart
 so sorry I never meant to break your heart but you broke mine

Kayleigh is it too late to say I'm sorry
and Kayleigh could we get it together again
 I just can't go on pretending that it came to a nautral end
 Kayleigh oh I never thought I'd miss you
and Kayleigh I thought that we'd always be friends
 we said our love would last forever so how did it come to this bitter end

Do you remember barefoot on the lawn with shooting stars
do you remember loving on the floor in Belsize Park
 do you remember dancing in stilettos in the snow
do you remember you never understood I had to go
 by the way didn't I break your heart
please excuse me I never meant to break your heart
 so sorry I never meant to break your heart but you broke mine

Kayleigh I just wanna say I'm sorry
but Kayleigh I'm too scared to pick up the phone
 tell me if you found another lover to patch up our broken home
 Kayleigh I'm still trying to write that love song
Kayleigh it's more important to me now you're gone
maybe it'll prove that we were right or it'll prove that I was wrong

 

 


Mein Mann und ich lernten uns 1984 kennen und lieben.

Das Lied Kayleigh von Marillion begleitet uns seit dem

 und weckt immer wieder schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten,

als wir nach einen Namen für unsere neue Mitbewohnerin suchten, war dieser schnell gefunden.

 

 

 

Beardies Wiegenlied

 

   
Alle kleinen Beardies
werden morgens wach,
freu´n sich ihres Lebens,
machen fröhlich Krach.

 

   
Abends sind sie müde,
gehen still zur Ruh,
machen erst ihr Schnäuzchen,
dann die Augen zu.

 

   
Sandmann kommt ganz leise
und bleibt staunend stehn,
denn so brave Beardies
hat er nie gesehen.

 

   
Alle kleinen Beardies
schlummern, atmen kaum,
Hündin und auch Rüde
träumen ihren Traum.
 
   
Und sie träumen leise
in der stillen Nacht.
Wunderbare Weise,
Sandmann hält die Wacht.

 

 

Eine

" Gute-Nacht-Geschichte "
 für kleine Beardies und große Leute

 


 

   
Mamaaaaa !

Ja Easy

 

   
Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab ?
Nein Easy.

Bis zu meiner Nasenspitze und wieder zurück.

Das ist weit Easy.

 

   
Mama!

Ja Elay.

Ich hab dich lieb bis zum Ende der Decke und wieder zurück.

Das ist weit kleiner Elay!
 

 

   
Mama,
ich hab dich lieb, so weit ich krabbeln kann , ...
Na dann zeig mal kleiner Euan .
 
   
Ha ha ha, darüber können wir nur lachen !
 
   
Siehst du Mama, so lieb !

Tolle Krabbelung, kleiner Euan !
 

 

   
Und dann legte der große Beardie die kleinen Beardies in ihr Heiabett,
gab ihnen einen " Gute-Nacht-Kuss !"
und flüsterte leise
" Wir haben uns lieb bis zum Mond und wieder zurück !"
 
 

 
 
Für alle die ich lieb habe !
 

 

 
 

Kleine Geschichte vom Weihnachtsmann
und "s" einem fleißigen Helfer

 

 

Uff !“ mit einem lauten Stöhnen ließ sich der bärtige alte Mann auf die abgewetzten Polster seines Schlittens plumpsen.
 Langsam werde ich zu alt für diesen Job, dachte er bei sich.
Hopp, hopp, meine liebe Rentiere bald haben wir es ja geschafft , nur noch wenige Häuser hier im Dorf
und dann noch schnell die Geschenke draußen beim Einödhof vorbeibringen.
Danach können wir uns auf den Heimweg machen und uns am Kamin bei einer Tasse Tee aufwärmen.
Und ihr meine braven Rentiere, auf euch wartet der gemütliche Stall,
ein Bündel frisches Heu und zur Belohnung ein paar leckere Möhren und Äpfel.“

 

 

Langsam fuhr der Schlitten durch die Nacht, vor jedem Haus hielt er an,
bepackt mit Päckchen und Paketen, die die Wünsche der kleinen und großen Dorfbewohner enthielten,
stapfte der Alte durch den Schnee, zwängte sich durch den Kamin in die Wohnstuben
und legte die Geschenke unter den Weihnachtsbaum.

Als sie beim letzten Haus angelangten setzte der Schneefall wieder ein.
Der Alte freute sich, nur noch schnell zum Einödhof und sein Job wäre für dieses Jahr mal wieder erledigt.

Lauft ihr Rentiere, lauft schneller, der Feierabend naht.“
Die beiden gutmütigen Tiere fielen noch mal in Galopp,
der Gedanke an den warmen Stall ließ sie noch schneller und übermütiger werden.

 

 

Mittlerweile schneite es so heftig, dass man die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte,
doch die braven Rentiere des alten Mannes kannten den Weg seit Jahren,
oder ?

Rumps – mit einem lauten Rumpeln überschlug sich der Schlitten einige Male.
Der alte Mann, die Rentiere und der Schlitten wurden arg gerüttelt und geschüttelt
und landeten sehr unsanft im frisch gefallenen Schnee.
Ein Baum war unter der Last des Schnees zusammengebrochen und blockierte den Weg.
 Auch das noch dachte der Alte, so kurz vor dem Ziel.

Er rappelte sich auf, klopfte den Schnee von seinem langen zotteligen Mantel
und half den Rentieren beim aufstehen. Mit vereinten Kräften richteten sie den Schlitten wieder auf.
Doch, oh Schreck, wo war das Geschenk für die kleine Lotta?
Entsetzt suchte der alte Mann nach dem Päckchen, konnte es aber nicht finden.

 

 

Zwei dunkle Knopfaugen beobachteten das Treiben des Mannes.

He, was machst den du da ?“ der alte Mann hatte bei seiner Suche
das vor Kälte zitternde Bündel unter dem Strauch entdeckt.

Auf tapsigen Pfoten kam der kleine schwarze Hund aus seinem Versteck.
„Mein Herr hat mich fortgejagt, weil ich kein scharfer Wachhund bin", sagte der Kleine,
„und jetzt weiß ich nicht mehr wohin, mir ist kalt und ich habe schrecklichen Hunger
und was macht ihr um diese nächtliche Uhrzeit hier?“

Wir sind auf dem Weg zum Einödhof, leider haben wir bei unserem Sturz ein Päckchen verloren,
ein Geschenk für die kleine Lotta und nun können wir es vor lauter Schnee nicht wieder finden."

 

 

"Schnüff, schnüff, schnüff"  machte der kleine Hund,
„ ich habe eine gute Nase und kann dir sicherlich helfen das verlorene Geschenk zu finden.“

Mit der Nase am Boden lief der Kleine aufgeregt im Schnee auf und ab,
schnüffelte hier, schnupperte dort und was soll ich euch sagen,
bereits nach wenigen Augenblicken hatte er das Päckchen im Schnee erschnüffelt.
Der alte Mann freute sich sehr und lobte den kleinen Hund.
„ Nun können wir unsere Reise durch die Nacht fortsetzten"
sprach der alte Mann, schwang sich auf seinen Schlitten , doch oh Schreck, wo war der Weg?

Der Schnee und der starke Wind hatten dafür gesorgt das der Weg nicht mehr zu sehen war
und nun wusste der alte Mann nicht mehr wo der Hof von Lotta lag.

 

 

Warte ,“ bellte der Kleine „ ich kann den Weg erschnüffeln, fahr nur langsam hinter mir her.“

Suchend lief der kleine Hund voran und bald schon hatte er den Weg zum Einödhof gefunden.

Der Schlitten folgte der fröhlich auf- und abwippenden weißen Schwanzspitze
und manchmal, wenn man genau hinschaute, leuchtete die Spitze rot.
Kurze Zeit später hielt der Schlitten vor dem Hoftor an.
Der alte Mann sprang vom Schlitten und ging zu seinem kleinen Helfer.
„ Danke mein Lieber, vielen, vielen Dank, du hast mir sehr geholfen,
ohne deine Hilfe hätten wir den Weg nie gefunden. Darf ich dir zum Abschied etwas schenken?“

Nein", sagte der Kleine bescheiden, „es war mir eine Freude dir helfen zu können".
„Nun gut, aber ich möchte dir trotzdem etwas mit auf deinen weiteren Weg geben,
es soll dich und deine Nachfahren immer an diese Nacht erinnern.

Ich gebe dir meinen warmen, zotteligen Mantel, damit dir nie wieder kalt ist.“
Der alte Mann fuhr mit der Hand über das Fell des kleinen Hundes
und wo er ihn berührte wuchs ihm ein langes zotteliges schwarzes Fell.
 „Deine weiße Schwanzspitze soll Menschen in dunkler Nacht den Weg nach Hause weisen
und dein Bart soll immer weiß und rauschend sein, wie meiner.

Dein Wesen so lieb, treu und gut wie meines. Nie soll Streit und Ärger von einem deiner Rasse ausgehen,
du sollst alle Menschen froh und glücklich machen, und Freude in ihr Leben bringen.
So, nun geh mein Kleiner, nimm das Päckchen für Lotta und überbringe es ihr in meinem Namen.“

 

 

 

Der kleine schwarze zottelige Hund bedankte sich artig bei dem alten Mann
und stapfte mit dem Geschenk im Maul zur Eingangstür,
als er sich noch mal umdrehte sah er gerade noch wie der Schlitten des alten Mannes sich in die Lüfte erhob.
Kaum hatte er die Eingangstür erreicht, flog diese auf und ein kleines Mädchen kaum hinaus gelaufen.

Mama, Mama schau nur, ein Hund - der Weihnachtsmann hat mir einen Hund gebracht!“
und zu dem kleinen schwarzen zotteligen Hund mit den weißen Pfötchen, der lustigen Schwanzspitze
 und weißem Rauschebart sagt sie:
„ Das war mein größter und geheimster Wunsch.
Weihnachtmann hat ihn mir erfüllt ...
 

 

 

... ich werde dich immer lieb haben, mein „weihnachts-bärtiger“ Collie!"

 von Ulrike Klauke-Schaeffer 
©

 

 

 
 

 

Leas Brief an den Weihnachtsmann


 

 

 


(Dezember 2007)

 

 

Lieber guter Weihnachtsmann,

schau mich armen Beardie an !

Mein Adventskalender ist schon leer,

jetzt wünsch´ ich mir das Christkind her.

Bringt es mir Leckerchen groß und klein,

will ich auch immer artig sein !

( Naja, fast immer )

Werd´ immer auf mein Frauchen hören,

nie mehr Zähne in teure Schuhe bören,

auch kein Pipi auf den guten Teppich machen,

bringt es mir viele schöne Sachen.

Wünsch mir ´nen Knochen, riesengroß,

auch ein Bällchen wär´ famos,

einen Futternapf der immer voll,

ach  Christkind,  das wäre toll.

Sind all´ die Dinge erstmal mein,

will ich der liebste Beardie sein.

( Ulrike Klauke-Schaeffer und Lea Lustig )

 

 



 

 
 

Fröhliche Wuffnachten !

( Weihnachtsgedanken zwei charmanter Beardiedamen )

 

 

Lieber guter Weihnachtsmann,

schau uns brave Beardies an !

Immer Sitz, Fuß und Platz gemacht,

niemals Frauchens Schuh genagt.

Nie die Wurst vom Teller geklaut,

nie am teuren Perser gekaut.

Nicht die neuen Socken stibitzt

immer am Straßenrande "abgesitzt ",

ständig brav und artig sein ist ganz schön schwer,

Weihnachtsmann -

nun gib schon die Geschenke her !
 

 

 

Der Mops von Fräulein Lunden
( kein Gedicht über einen Beardie, aber trotzdem süß)
 


Der Mops von Fräulein Lunden
War eines Tags verschwunden.
Sie pflegte - muss man wissen -
Tagtäglich ihn zu küssen.
Das hat dem Mops wie allen,
Die ehrlich sind, missfallen.
Der Küsse überdrüssig,
Ward unser Möpschen bissig.
Er stritt mit allen Hunden
Uns selbst mit Fräulein Lunden.
Und gestern oder heute
Entfloh er, liebe Leute.
Er floh vor Kuss und Schleifen.
Man kann den Mops begreifen.
Denn Schleifen sind ihm schnuppe.
Ein Mops ist keine Puppe.
Dem Mops sind Küsse Qual,
So lautet die Moral.

James Krüss